Marokkanisches Sellou (Sfouf) mit Mandeln und Sesam
Sellou, auch Sfouf genannt, ist eine jener marokkanischen Süßspeisen, die auf keiner Ramadan-Tafel fehlen darf und auch in keinem Haus, das gerade ein Neugeborenes willkommen geheißen hat. Es steckt voller Energie und vereint den Geschmack von geröstetem Mehl, Mandeln, Sesam und Honig, während der Duft von Zimt und Anis das ganze Haus erfüllt.
Der wichtigste Schritt ist das Rösten des Mehls bei schwacher Hitze, bis es goldbraun wird, ohne jemals zu verbrennen. Genau dieses langsame Rösten verleiht dem Sellou seinen tiefen Geschmack und seine lange Haltbarkeit.

Marokkanisches Sellou (Sfouf) mit Mandeln und Sesam
المقادير
Method
- Röste das Mehl in einer Pfanne bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren, bis es goldbraun wird und duftet, und lass es dann abkühlen.
- Mahle den gerösteten Sesam und die frittierten Mandeln und mische beides unter das geröstete Mehl.
- Gib Zimt, Anis, Puderzucker und gemahlenen Mastix dazu und vermenge alles gut.
- Arbeite nach und nach die geschmolzene Butter und den Honig ein und knete die Masse, bis sie zusammenhält und sich gut formen lässt.
- Drücke das Sellou in der Servierschale zu einer Pyramide oder streiche es glatt und verziere es mit frittierten Mandeln.
- Lass es vor dem Servieren kurz ruhen. In einer luftdichten Dose hält es sich sehr lange.
ملاحظات
Dosiere Honig und Butter so, dass du die von dir bevorzugte Konsistenz erhältst (krümelig oder fest).
Sellou hält sich in einer luftdichten Dose mehrere Wochen und ist ideal für das Suhur.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Sellou und Sfouf?
Es sind zwei Namen für nahezu dieselbe Süßspeise; die Aussprache unterscheidet sich je nach Region in Marokko.
Ist Sellou gut für frischgebackene Mütter?
Es wird traditionell Frauen nach der Geburt gereicht, weil es reich an Energie, Mandeln und Sesam ist und obendrein einfach geliebt wird.
Wie bewahre ich Sellou lange auf?
In einer gut verschlossenen Dose, geschützt vor Feuchtigkeit, bleibt es mehrere Wochen lang frisch.
Foto: Wikimedia Commons — CC BY-SA





